Ja, warum das denn?
Nachdem unzählige Fragen gestellt wurden, deren Beantwortung kaum möglich erscheint, hier ein fast philosophisch zu nennender Ausflug in die Geheimnisse des Universums, unter besonderer Berücksichtigung des Schildkrottendaseins bzw. der Relativitätstheorie.
Warum läuft die Krot von links nach rechts?
Und warum läuft sie so schnell???
Und warum überhaupt eine Krot?
Das sind wichtige und schwierig zu beantwortende Fragen, die schon ins philosophische tendieren und einer einfachen Antwort abhold erscheinen.
Die erste dieser Fragen ist noch relativ einfach zu beantworten: Die Krot ist einfach links und will nach rechts. Wie soll sie das bewerkstelligen? Nach kurzem Nachdenken kam das liebe Tier auf die Idee, einfach loszurennen und somit nach rechts zu gelangen. Diese Vorgangsweise erscheint sinnvoll und ist wie man sieht auch von Erfolg gekrönt. Lediglich die Frage besteht, seit es das Universum gib: ist das denn immer dieselbe Krot, oder wartet links eine riesige Anzahl von Krotpopulationen die dasselbe Ziel haben. Die Antwort wird - vielleicht - die Zukunft zeigen.
Die zweite Frage: warum läuft sie so schnell, ist eigentlich nicht mal mit der Relativitätstheorie ausreichend zu beantworten. Es kommt natürlich auf die Geschwindigkeit und den Standpunkt des jeweiligen Betrachters und des beobachteten Ob- oder Subjektes an. Jedenfalls scheint auf Grund der enormen Geschwindigkeit die Zeit für uns schneller abzulaufen als für die Krot, sodaß - natürlich nur subjektiv - die extreme Geschwindigkeit der Krot bzw. der Krotten, sozusagen der Rennschildkrotten, im Mühbereich erklärt werden kann. Mathematisch gesehen. Oder so. Im Prinzip nach der Gleichung: E = M.C zum Quadrat. Das heißt frei übersetzt, dass die Energie eines Objektes, möglicherweise auch eines Subjektes, gleich ist der Masse mal Celsius zum Quadrat. Das klingt wohl logisch.
Nun zur existentiellen Frage, welche die Daseinsberechtigung der Krot oder der Krotten (ist vlbg. Dialekt, richtig heisst es Kröten, eh klar) bekräftigt und diese über die Quarks erhebt, aus physikalischer Sicht gesehen. Eine Krot ist langlebig und robust. Sie ist das Synonym für Beständigkeit, Verläßlichkeit und strahlt eine natürliche Ruhe und Überlegenheit aus. Die Anwendung der Krottenphilosophie auch für technische und elektrische Anwendungen erscheint deshalb sowohl sinnvoll als auch von extremer Nachhaltigkeit erfüllt.
Was wäre denn die Alternative? Richtig, KEINE KROT! Bekommst nen Einser!
Es könnte natürlich zugegebenermaßen statt dieser Krot KEINE KROT von links nach rechts laufen. Doch da erhebt sich die Frage, wo ist denn die KEINE KROT und läuft sie jetzt von links nach rechts, oder umgekehrt, oder gar nicht. Ist denn KEINE KROT etwas oder ist das wirklich ein Nichts. Denn es gibt kein Nichts. Hier nicht und da auch nicht.
Somit müssen wir zum sicheren Schluss kommen, dass es logischerweise besser ist, dass eine Krot von links nach rechts anstatt KEINE KROT nicht nach links und nicht nach rechts läuft und und deren bloße An- oder besser gesagt Abwesenheit bzw. diese fehlenden nur denkbaren Krotaktivitäten gar nicht sichtbar, somit beim besten Willen auch nicht logisch oder mathematisch begründbar erscheinen.
Also Alternative kämen eventuell Abbildungen von Galaxien oder Sternen, wie z.B. der NGC1701, des roten Antares oder sogar des VY Canis Majoris, des größten Stern des bekannten Universums, in Frage. Doch dann würde sich auf Grund der enormen Masse derselben sich der Bildschirm in der Mitte zusammenkrümmen, sozusagen ein kleines schwarzes Loch bilden und alles in einer Raumzeitverkrümmung gnadenlos verschlucken. Deshalb wäre ein solches Unterfangen sehr problematisch, sicherheitstechnisch gesehen.
Damit müßte eigentlich eine ausreichende Erklärung geliefert worden sein, warum hier eine Krot herumläuft, besser gesagt herumrennt. Danke für Ihre Aufmerksamkeit!
Das war ein Essay von alf dem viertel vor 12., himself. Nur Unsinn.
Und nun noch zum Abschluß, nonsens est unsinn, ein Ungedicht vom Göte, von Göthe oder so:
Es war Mittag, der Mond schien helle,
als ein vollbesetzter leerer Wagen, blitzesschnelle langsam um die runde Ecke fuhr.
Droben saßen stehend Leute, schweigend ins Gespräch vertieft,
während ein weißer Osterhase auf der Sandbank Schlittschuh lief.
........ na, das weitere das hab ich wohl vergessen.
Jedenfalls war das vielleicht ein Gedicht von Göthe, der am Morgen in der Abendröte,
seine aktuelle Zeitung aß und dabei verfaulte Äpfel las.
Da lob ich mir doch den Morgenstern, der hatte was drauf und nicht zu lang:
Ein Wiesel
saß auf einem Kiesel
inmitten Bachgeriesel.
Und wißt ihr warum?
Das kluge Tier tat's um des Reimes willen!
aha!